Auf dem Donauradweg

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Nachdem die Überschwemmungen an der Donau langsam abgeklungen sind, starten wir für 6 Tage mit unseren Fahrrädern entlang der Donau von der Quelle in Donaueschingen bis nach Ulm. An- und Abreise regeln wir wieder mit der Bahn. Es soll gutes Wetter geben – und so ist es dann auch. Täglich haben wir uns zwischen 30 -40km vorgenommen, die gut zu bewältigen sind. Wir sind ja ganz traditionell mit M-Bikes (muskelbetriebenen Fahrrädern) unterwegs und legen in den Städtchen oder anderen Sehenswürdigkeiten gern mal eine Pause ein. Übernachtet wird wieder in Pensionen oder kleinen Hotels an der Strecke, die ich mittels booking.de gebucht haber. Das ist nicht immer der günstigste Weg aber dafür sehr einfach in der Abwicklung.com

Obwohl die Donau viel Wasser führte, war sie nicht mehr problematisch. Nette Sehenswürdigkeiten luden immer wieder für einen Stopp ein: Die Quelle in Donaueschinegn, die Donauversickerung, Kloster Beuron, der Donaudurchbruch, Burg Wildenstein, das Sigmaringer Schloss und so manches guterhaltene Städtchen mit seinem mittelalterliche Dorfkern.

Zum Schluß gab’s noch eine Ehrenrunde nach Blaubeuren mit seinem beeindruckenden “Blautopf”. Gespeist wird er von Regenfällen der Schwäbischen Alb. Dort versickert das Wasser im durchlässigen Karstgestein und sammelt sich in einem unterirdischen Fluss- und Höhlensystem. Im Blautopf tritt es wieder zu Tage mit 2.300 bis 30.000 l/sec. In einer Tiefe von 22 Metern Tiefe führt der Blautopf in ein verzweigtes Höhlensystem.

Dann ging es mit dem Zug mal schnell von Ulm nach Hause, so dachten wir. In Ravensburg gab’s dann eine Durchsage: „Der Zug endet heute ausnahmsweise hier.“ Keine Infos zu einem Ersatz oder so. Aber wir hatten ja unsere Fahrräder dabei 😉 schlussendlich landeten wir doch noch wohlbehalten zu Hause. Wenn man auf Reisen geht, dann kann man was erleben!

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