Finnland – Teil 2

Von Rauma nach Sommarösund

Die ganze Woche konnten wir bei herrlichem Sommerwetter mit ca. 23 Grad geniessen: Die Altstadt von Rauma war unser erstes Ziel. Sie ist mit ihren 600 Häusern auf einer Fläche von 28 Hektar der größte zusammenhängende Holzhauskomplex der Nordischen Länder. Aber seht selbst:

Im nächsten Städtchen Kristinestad fanden wir nach einer kurzen Stadtbesichtigung mal wieder einen tollen Stellplatz, den wir über eine Schotterstrasse direkt am Meer fanden. Der Ausblick von den Felsen war grandios.

Auf der Fahrt dorthin kam mir der Sound unseres Willis recht satt vor. Nachdem ich mich unter das Auto gelegt hatte, fand ich auch den Grund: unser Auspufftopf hatte einige durchgerostete Stellen. Am nächsten Tag ging‘s also auf die Suche nach einer LKW-Werkstadt, die wir schnell gerade in Kristianstad fanden. Dort sagte man uns eine Reparatur am kommenden Tag zu. Auf einen neuen Auspufftopf hätten wir 1 Woche warten müssen, so boten sie uns an, den alten entsprechend zu flicken. Bereits am Mittag konnten wir unseren Willi wieder abholen. Wie schon in der Vorwoche mit unseren Batterien, sorgte der himmlischer Vater super für uns und machte diese Reparatur schnell und kostengünstig möglich.

Nach der ganzen Aufregung und einer schlechten Nacht – Jugendliche rasten mit ihren Mopeds und Quads die ganze Nacht durch die Stadt – suchten wir auf der Insel Börsskäret einen ruhigen Platz, den wir auch in einem kleinen Fischerhafen in Sommarösund fanden. Hier konnten wir unseren Wasservorrat am Feuerwehrhaus wieder auffüllen, genossen das gute Wetter zum baden, zu einer Wanderung, zum Blaubeerpflücken und um neue Kräfte zu tanken. Es ergaben sich auch sehr nette Gespräche mit anderen Reisenden – fast ausschliesslich Finnen. Ausländer oder gar Deutsche sind hier selten anzutreffen.

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