Holland

Im Juni starteten wir zu unserer ersten grösseren Reise (3 Wochen) mit unserem „neuen“ Wohnmobil (Hymer S-Klasse S555) nach Holland. Nachdem ich für Surprise eine Reise dorthin geplant hatte, wollten wir die vielen Sehenswürdigkeiten jetzt selbst geniessen. Da wir (warum auch immer) noch nie dieses Land bereisten, wurde es jetzt einmal endlich Zeit. Höhepunkte auf unserer Reise: Die Mühlen von Kinderdijk, Royal Delft, Leiden, Amsterdam, Europas grösste Blumenbörse in Aalsmeer, Corrie ten Boom Museum, Volendam, Hoorn und Enkhuizen am IJsselmeer, das Schloss Het Loo, …  Sehr beeindruckend: die vielen topp ausgebauten Fahrradwege. Da ist umweltfreundliches Reisen wirklich genial möglich. Alle grösseren Städt besuchten wir mit dem Fahrrad. Was uns auch sehr entsprach: überall konnten wir (recht günstig) Fisch kaufen, gerade als Spezialität angeboten: Neue Heringe oder auf die frittierten Kipplinge.

Erstaunt (enttäuscht) waren wir etwas von den wenigen Wohnmobilstellplätzen und den hohen Gebühren für Campingplätze. Kein Wunder, dass viele Holländer im Ausland unterwegs sind. Lustiger Höhepunkt war das public viewing des EM-Spiels Deutschland-Holland. Nach einem Sturm in Urk brachen wir etwas früher in den Süden auf, so blieb uns noch knapp eine Woche Zeit für einen Abstecher an die Mosel (von Cochem Richtung Süden): Ein traumhaftes Gebiet für Wohnmobilisten: Stellplätze ohne Ende, sehr günstig, wunderschöne Landschaft, schöne Radwege am Fluss entlang. Das war herrlich.

Beitrags-Ende

Teile den Beitrag

Frühere Beiträge zu diesem Thema:

Marrakesch und Meknes

Wir sind unterwegs nach Marrakesch – und leider regnet es schon wieder. Der Boden kann die Wassermassen kaum aufnehmen, neben der Straße bilden sich kleine

weiterlesen »

Atlantik in Marokko

Leider hatte die Wettervorhersage keine guten Nachrichten im Gepäck, und so schlagen wir eine neue Richtung ein: auf zum Atlantik. Dort sollte es zumindest etwas

weiterlesen »

Todra- und Dades-Schlucht

Da sich das sonnige Wetter bald verabschieden sollte, nahmen wir uns kurzerhand eine besonders schöne Bergstrecke vor: durch zwei spektakuläre Täler und über einen 2600

weiterlesen »

Sanddünen am Erg Chebi

Kurz vor Merzouga treffen wir ein befreundetes Schweizer Ehepaar. Mit Andy habe ich damals in der Kirchgemeinde Chrischona in Frauenfeld die Heizungsanlage erneuert — er

weiterlesen »